Archive for the ‘Überwachungsstaat’ Category

Vergesst nicht die Killerspiele!

Juli 5, 2009

Oder generell die ganze mit dem Internet verbundene Problematik.

Zensur, Kinderpornoproblematik, Killerspiele, Foren, blogs.

Alle damit verbundenen Probleme lassen sich letztendlich im wesentlichen auf einen Punkt zurückführen. Die erwachsene Generation kommt nicht mit einem neuen Medien klar, mit dem sie nicht aufgewachsen sind, während die Kinder, bzw heute in vielen Fällen schon junge Erwachsene, die damit aufgewachsen sind, einen ganz anderen Zugang zu der ganze Problematik haben.

In den nächsten 20 Jahren werden sich unsere Standpunkte einfach dadurch durchsetzen, das unsere Generation aus den Schulen und Universitäten herausströmen wird und wichtige Positionen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einnehmen wird.

Die Killerspieldebatte (welche ich jetzt als Synonym für alle oben genannte Problemfelder nenne) ist also eine Debatte mit Ablaufdatum. Früher oder später werden wir uns gegen unsere Elterngeneration durchgesetzt haben.
Doch was dann? Friede Freude Eierkuchen?
Sicher nicht.

Auch unsere Eltern und Großeltern haben gegen ihre damailge Elterngeneration rebelliert, für damals neue Medien. Als das Ferhnsehen, speziell das Farbfernsehen weiter verbreitet wurde, was glaubt ihr was es damals für nen Aufstand gab? Actionfilme waren damals ein genauso großes Problemfeld wie heute Killerspiele. Man kann sogar noch weiter zurückgehen. Bücher. Die Leiden des jungen Werther von Goethe war lange Zeit in vielen Ländern verboten, weil es Jugendliche angeblich in den Suizid treiben würde.

hier ein Ausschnitt aus dem zugehörigen wiki Artikel

Der Roman rief bei Kritikern wie bei Befürwortern äußerst emotionale Reaktionen hervor. Goethe stellt mit Werther eine Person in den Mittelpunkt, die den bürgerlichen Normen völlig widerspricht. Das bürgerliche Publikum sah Werther als Störer des Ehefriedens, als Rebell und Freigeist an – ein völliger Widerspruch zu ihren Vorstellungen. Es erwartete in Literatur vielmehr etwas Nützliches und Unterhaltsames (gemäß Horaz´ Forderung „prodesse et delectare“) – Goethes Roman war in ihren Augen jedoch keines von beiden. Das „Nützliche“ wurde von ihnen direkt im Geschehen gesucht, sie wollten eine Person haben, mit der sie sich identifizieren und aus deren Handlungen sie lernen konnten. Der Roman endet jedoch mit einem Suizid – nach bürgerlichen Normen unvorstellbar. Viele Bürger kritisierten Goethes Werk schlicht, weil die Hauptfigur nicht ihren Wertvorstellungen entsprach und sie ihre Normen in Gefahr sahen. Für sie stellten „Die Leiden des jungen Werther“ einen unwillkommenen Bruch mit der traditionellen Literatur dar. Sie sahen das Buch als eine Verherrlichung von Werten an, die ihren Interessen widersprachen, sowie als Verherrlichung des Suizids. In der Forschung wurde lange Zeit kontrovers diskutiert, ob Werther-Selbstmorde tatsächlich stattgefunden haben. Neuere Studien belegen ein halbes bis ein Dutzend solcher Werther-Selbstmorde.

So viele Probleme der lezten Jahrhunderte lassen sich darauf zurückführen, dass die „erwachsene Generation“ der Jugend nicht zuhörte,  daher sind viele der damaligen Probleme für uns überhaupt nichtmehr nachvollziehbar.

Wird diese Problematik mit unserer Generation enden?

Sicher nicht, auch unsere Kinder oder Enkel werden neue Medien oder Technologien entdecken welche wir nicht verstehen können, welche uns „Angst“ machen, welche wir missverstehen.
Der erste Impuls wird dann wieder sein sie zu verbieten, und es wird genauso wie bei den Killerspielen der falsche Weg sein.

Daher dürft ihr die Momentane Debatte nicht vergessen, denn wenn wir die jetzige Politik mit Recht kritisieren wollen, dann dürfen wir nicht in 30 Jahren genau die gleiche dumme Politik machen, nur auf eine andere Thematik bezogen.

Daher, vergesst die Debatte nicht, vergesst eure Argumente nicht, denn ihr werdet sie in einigen Jahrzehnten in sehr ähnlicher Form von euren Kindern wieder hören.
Und dann hoffen wir, dass wir eine vernünftigere Politik machen werden, als unsere jetzige Elterngeneration.

Gegen Kinderpornosperren!

Mai 7, 2009

Als das BKA die Kinderpornoseiten sperrte;
habe ich geschwiegen;
ich war ja nicht pädophil.

Als sie alle Pornoseiten sperrten;
habe ich geschwiegen;
ich sah ja keine Pornos an.

Als sie thepiratebay sperrten;
habe ich geschwiegen;
ich lud ja keine torrents.

Als sie youtube sperrten;
habe ich geschwiegen;
ich schaute ja keine onlinvideos.

Als sie wikipedia sperrten;
habe ich geschwiegen;
ich las ja nicht auf wikipedia.

Doch als sie das Internet sperrten;
gab es keine Möglichkeit mehr zu protestieren.

frei nach Martin Niemöller. (original Gedicht)

Die Daten von Millionen Bankkunden um 45 Euro verkauft.

August 26, 2008

Ja, England (die ja die absoluten Vorreiter in Sachen Überwachung und Datensammlung sind) folgt ein Datenskandal dem nächsten… da werden nebenbei die Daten von 25 Millionen Kindergeldempfängern verloren, verliert man die Daten aller Gefangenen in England, verliert man die Daten von 3 Millionen Autofahrern, lassen Beamte Laptops mit brisanten Daten (unter anderem über El Kaida) in Pubs oder im Zug liegen und und und…

und das sind nur die, die in den letzten Monaten bekannt wurden, wieviele nicht bekannt wurden, weil der Finder/Käufer sich nicht meldete, oder es einfach vertuscht wurde, können wir wohl nur raten.

Jetzt wurde wieder ein PC mit den Daten von einer Million Bankkunden per ebay versteigert. Auch diesmal wieder das Glück, dass der Käufer sich sofort bei der Polizei meldete als er erfuhr auf welchen Daten er da sitzt… Die wären nämlich am freien Markt Millionen wert…
Ein ehemaliger Angestellter von „Graphic Data“ die diese Daten verwaltet hatte seinen alten PC verkauft, auf dem zufällig noch die Daten gespeichert waren…

da kommt gleich die Zusätzliche frage, wie kommt ein Angestellter dieser Firma dazu die sensiblen Daten von millionen Bankkunden auf seinem Heim PC zu haben?

Umso mehr Daten gespeichert werden, umso mehr geraten auch in den Umlauf, das zeigt uns England sehr eindrucksvoll. Das einzige was man dagegen tun kann ist so wenig Daten wie irgendwie möglich zu sammeln!

Romaverfolgung in Italien. Wie weit wird Berlusconi es treiben?

Juli 23, 2008

Berlusconi mit seine mitte-rechtsextremen Koalition ist ja im Rest Europas zurecht verschrien… Nicht nur er (als der Eigentümer aller wichtigen Medien in Italien und damit Meinungsdiktator) sondern auch seine postfaschistischen Koalitionspartner (die [[Alleanza Nazionale]]) stehen ja immer wieder unter harter Kritik sowohl von NGOs als auch vom Europäischen Gerichtshof und den Regierungen anderer Länder.

Berlusconi, der ja kürzlich (nach einem mehr als unrühmlichen Intermezzo des mitte-links Bündnisses) wiedergewählt wurde, setzt seine Politik der Panikmache und damit verbundenen Machtausweitung seiner Person weiter intensiv fort. Wie schon in der Vergangenheit sind die Roma eines seiner Lieblingsziele. Sie sind zwar nur eine kleine Minderheit, aber in Augen der Italiener die Schuldtragenden an den Missständen des Landes.

Nach den Progromen in Ponticelli (Neapel) wurde kein einziger Täter gefasst, die Stadt darf sich jetzt als „Romafrei“ feiern. Die 500 zuvor dort lebenden Roma wurden vertrieben als hunderte Bewohner ihre Siedlungen mit Molotovcocktails, Stahlstangen, Holzlatten und Steinen angriffen und zerstörten.

In den meisten anderen demokratischen Ländern würde soetwas zu einem aufschrein der Politik und Zivilgesellschaft führen. Man erinnere sich nur, als in Deutschland ein Mob ein Asylantenheim angezündet hat. In Italien? Nichts, hier genießen diese Menschen die stille zustimmung von ganz oben. Roms neuer Bürgermeister lies verkünden: „er sei gegen Selbstjustiz. Die „Laxheit“ eines untätigen Staates könne aber zu Situationen führen, in denen die Bürger „zu Selbstjustiz gezwungen“ seien.“

Und was macht die Opposition? Sie lässt Plakate aufhängen auf denen gefordert wird: „Roma-Lager raus aus Ponticelli!“

Aber dem nicht genug, die Regierung Berlusconi geht noch einen schritt weiter und beginnt mit der systematischen Katalogisierung aller Roma, vom Pensionist bis zum Kind. Sie alle müssen jetzt ihre Fingerabdrücke abgeben. Menschenrechtsregierungen schreien auf, den Italienern ist es wurscht. Denn die Roma sind ja ohnehin Verbrecher. 68% der Bürger fordern, dass alle Roma ausgewiesen werden müssen.

Gut… Man muss Berlusconi auch verstehen… jeder will gebraucht werden… und wenn es halt keinen Feind gibt, dann muss man einen schaffen. Das funktioniert in Deutschland und Österreich schon so gut, wieso nicht auch in Italien? Da isses noch viel leichter, wenn der Präsident gleichzeitig alle wichtigen Medien kontrolliert. Und Verfahren gegen sich selbst einstellen kann.

Netter Artikel übrigens hier medienlese über die Berichterstattung der deutschen Medien über die Progrome in Poticelli.

Meinungsfreiheit ade. Neues Versammlungsgesetz in Bayern.

Juli 17, 2008

„Alle Bewohner Bayerns haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder besondere Erlaubnis friedlich und unbewaffnet zu versammeln.“ Artikel 113 der Bayrischen Verfassung.
Nun, das die CSU nicht viel von der Verfassung hält, wissen wir nicht zuletzt durch Beckstein und co…

Aber die CSU hat anscheinend auch panische Angst vor freier Meinungsäusserung, denn die wird in Bayern immer mehr unterdrückt. Neben dem neuen Versammlungsgesetz auf das ich gleich zu sprechen komme, gibt es andere intressante Auswüchse, wie beispielsweise den geliebten Gotteslästerungsparagraphen.

Nun, aber gegen das neue Versammlungsgesetz in Bayern verblasst dieser Paragraph vor Neid und Beckstein geht wohl schon beim Gedanken daran einer ab…
Ich hab vor einiger Zeit ja schon darüber berichtet, damals noch mit der Hoffnung, dass das Gesetz nicht durchkommen wird… Nun, dem ist nicht so…

Die CSU hat es vor kurzem beschlossen.

Für eine ausführliche Analyse der Dinge die auf Bayern zukommen empfehle ich diesen Artikel.

Schwere Zeiten kommen auf alle politisch engagierten Menschen in Bayern zu, demonstrationen die der CSU missfallen wird man jetzt wohl nichtmehr sehen…

Schweden wird Überwachungsstaat #1

Juni 19, 2008

Wenn man sich das neue Überwachungsgesetz in Schweden ansieht, sieht die Situation in Deutschland ja geradezu lachhaft aus. Verbindungsdatenspeichern? Das reicht doch bei weitem nicht, denkt sich die konservativ-rechte Regierung in Schweden. „Wir speichern gleich mal alles!“

Dort wird ab jetzt ohne jeglichen Verdachtsmoment jedes Telefongespräch, alle emails, jeder chat, jedes ts, skype (und ähnliche VoIP), jedes Fax , jede SMS, überwacht werden. Ganz klar ist es mir noch nicht, aber das scheint nur für den Grenzüberschreitenden Verkehr zu gelten. Durch die Internationalität des Internets ist das aber kein Hindernis.  Google hat schon angekündigt seine Server aus Schweden zu entfernen, um die Privatsphäre seiner User zu schützen. (dabei ist google selbst ja kein unbeschriebenes Blatt) und vergleicht Schweden (zurecht!) mit China.Viele anderen Internetfirmen ziehen mit Google gleich und verlegen ihre Server ins Ausland.

Alle Oppositionsparteien haben geschlossen gegen das Gesetz gestimmt, in Schweden selbst lehnt eine klare Mehrheit der Bürger dieses Gesetz ab. Durchaus verständlich, denn Privatsphäre kennt Schweden ab dem 1. Jänner 2009 (da tritt das Gesetz in Kraft) nichtmehr.

Sogar das Justizministerium lässt in einer offiziellen Stellungnahme verlautbaren: „Der Vorschlag stellt einen Eingriff in die persönliche Integrität dar, welche bislang international beispiellos ist“

Auch die oberste Polizeibehörde spricht von einem: „einem Aufsehen erregenden Mangel an Rücksichtnahme auf den Schutz der Integrität, wie sie durch unsere Staatsform und die Europakonvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten garantiert werden“.

Auch der schwedische Verfassungsschutz meint „„eine massive Telefonüberwachung“ und „eine Kränkung der Integrität“, die alle bisherigen derartigen Massnahmen und Vorschläge „weit übertrifft“.“

Und der IT Experte der rechts-konservativen Regierung meint dazu: „eine Unterscheidung zwischen innerschwedischem und grenzüberschreitendem IT-Verkehr „ist meiner Meinung nach in der Praxis unmöglich“.“

Quelle für die Statements

Um das ganze auch entsprechend zu überwachen hat sich Schweden auch schon einen Supercomputer (Nummer 5. auf der Weltrangliste) geleistet, welcher aber bei weitem noch nicht ausreicht. Ein weiterer ist schon im Bau.

Das Terroristen und Kriminelle ihren Daten und Telefonverkehr natürlich mit leichtigkeit verschlüsseln können ist der schwedischen Regierung natürlich egal, aber darum geht es in diesem Gesetz ja eigentlich auch garnicht. Hier ist die Überwachung aller Bürger im Mittelpunkt, ob damit Terroristen gefangen werden oder nicht ist zweitrangig.

Das derartiges natürlich gegen die Verfassung verstößt ist klar und der Verfassungsschutz spricht sich auch dagegen aus. Nur leider kennt Schweden keinen Verfassungsgerichtshof, der ein derartiges Gesetz kippen könnte. Allerdings wurden schon Klagen bei europäischen Gerichtshöfen eingereicht.

Hoffen wir, dass die Bürger diese Überwachungsfaschisten bei der nächsten Wahl entsprechend abstrafen werden und ihnen ihre Stimmen entziehen. Soetwas darf einfach nicht geduldet werden.

Pizza bestellen im Jahr 2015

Juni 13, 2008

Da mir noch immer die Zeit fehlt, ich euch aber nicht komplett im Regen stehen lassen will, hier ein netter Text den ich gerade zugeschickt bekommen habe. Lustig und wahr.

Kunde:
„Hi, ich möchte etwas bestellen.“
Pizzakurier:
„Kann ich bitte erst Ihre NIDN haben?“
Kunde:
„Meine Nationale ID Nummer, ja, warten Sie, die ist 6102049998-45-54610
Pizzakurier:
„Vielen Dank, Herr Schwardt. Sie wohnen in der Rosenstrasse 25 und Ihre Telefonnummer lautet
89 568 345. Ihre Firmennummer bei der Allianz ist 74523 032 und Ihre Durchwahl ist 56.
Von welchem Anschluss aus rufen Sie an?“
Kunde:
Hä? Ich bin zu Hause. Wo haben Sie alle diese Informationen her?“
Pizzakurier:
„Wir sind an das System angeschlossen.“
Kunde: (seufzt)
„Oh, natürlich. Ich möchte zwei von Ihren Spezial-Pizzen mit besonders viel Fleisch bestellen.“
Pizzakurier:
„Ich glaube nicht, dass das gut für Sie ist.“
Kunde:
„Wie bitte??!!“
Pizzakurier:
„Laut Ihrer Krankenakte haben Sie einen zu hohen Blutdruck und extrem hohe Cholesterinwerte.
Ihre Krankenkasse würde eine solche ungesunde Auswahl nicht gestatten.“
Kunde:
„Verdammt! Was empfehlen Sie denn?“
Pizzakurier:
„Sie könnten unsere Soja-Joghurt-Pizza mit ganz wenig Fett probieren.
Sie wird Ihnen bestimmt schmecken.“
Kunde:
„Wie kommen Sie darauf, dass ich das mögen könnte?“
Pizzakurier:
„Nun, Sie haben letzte Woche das Buch ‚Sojarezepte für Feinschmecker‘ aus der Bücherei
ausgeliehen. Deswegen habe ich Ihnen diese Pizza empfohlen.“
Kunde:
„Ok, ok. Geben Sie mir zwei davon in Familiengrösse. Was kostet der Spass?“
Pizzakurier:
„Das sollte für Sie, Ihre Frau und Ihre vier Kinder reichen.
Der Spass, wie Sie es nennen, kostet 45 Euro.“
Kunde:
„Ich gebe Ihnen meine Kreditkartennummer.“
Pizzakurier:
„Es tut mir leid, aber Sie werden bar zahlen müssen.
Der Kreditrahmen Ihrer Karte ist bereits überzogen.“
Kunde:
„Ich laufe runter zum Geldautomaten und hole Bargeld, bevor Ihr Fahrer hier ist.“
Pizzakurier:
„Das wird wohl auch nichts. Ihr Girokonto ist auch überzogen.“
Kunde:
„Egal. Schicken Sie einfach die Pizza los. Ich werde das Geld da haben. Wie lange wird es dauern?“
Pizzakurier:
„Wir hängen ein wenig hinterher. Es wird etwa 45 Minuten dauern. Wenn Sie es eilig haben,
können Sie sie selbst abholen, wenn Sie das Geld besorgen, obwohl der Transport von Pizza
auf dem Motorrad immer etwas schwierig ist.“
Kunde:
„Woher wissen Sie, dass ich Motorrad fahre?“
Pizzakurier:
„Hier steht, dass Sie mit den Ratenzahlungen für Ihren Wagen im Rückstand sind und ihn
zurückgeben mussten. Aber Ihre Harley ist bezahlt, also nehme ich an, dass Sie die benutzen.“
Kunde:
„@#%/$@&?#!“ (Fuck You)
Pizzakurier:
„Achten Sie lieber darauf, was Sie sagen. Sie haben sich bereits im Juli 2006 eine
Verurteilung wegen Beamtenbeleidigung eingefangen.“
Kunde:
(sprachlos)
Pizzakurier:
„Möchten Sie noch etwas?“
Kunde:
„Nein, danke. Oh doch, bitte vergessen Sie nicht, die beiden kostenlosen Liter Cola einzupacken,
die es laut Ihrer Werbung zu den Pizzen gibt.“
Pizzakurier:
„Es tut mir leid, aber die Ausschlussklausel unserer Werbung verbietet es uns,
kostenlose Softdrinks an Diabetiker auszugeben.“
Kunde:
GRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR…..

Tausende Daten von Häftlingen verschwunden, Aufdecker verurteilt.

Mai 23, 2008

Die Regierung zeigt mal wieder wie gut sie mit Daten umgehen kann. 8500 sehr genaue personenbezogenen Daten von Häftlingen konnten scheinbar beinahe ungeschützt abgerufen werden und sind schon seit einiger Zeit in Umlauf gelangen. Das ganze wurde vertuscht und ist deshalb so brisant, weil solche Daten nach einiger Zeit aus dem Strafregister gelöscht werden müssen, um den Menschen eine neue Chance zu geben ihr Leben zu Leben.

Der Häftling, der das ganze Aufgedeckt hat wurde davor aber nicht gelobt, nein. Man hängte ihm gleich noch 14 Monate unbedingt Haft hinten dran, isser ja selbst Schuld das er versucht hat der Regierung in die Suppe zu spucken.

Und genau das ist der Grund, warum wir die Regierung niemals in unsere Privatsphäre vordringen lassen dürfen. Die Daten werden nicht ausreichend geschützt, viel zu viele Menschen haben darauf zugriff. Und auch unbeteiligte dritte können bei derartig großen Datenlagern leicht an die persönlichen Daten von Millionen kommen.

Das ganze sieht man ja sehr gut am Beispiel England, wo jetzt schon mehrmals Millionen (in einem Fall zB die Daten von 25 Millionen, die Kindergeld beantragt hatten) personenbezogenen Daten von Bürgern verloren gegangen sind. Ich brauche natürlich nicht erwähnen, dass England in Europa der absolute Vorreiter ist, was restriktive Überwachung angeht.

Von den Fällen, wo wir nichts davon erfahren, dass unsere Daten irgendwo „verloren“ gehen, will ich garnicht erst anfangen, die, wo es bekannt wird machen mir schon genug Angst.

Filesharing in Schweden bald komplett legalisiert.

Mai 22, 2008

In Schweden, die ja was Filesharing angeht immer recht liberal waren, gibt es jetzt erste Versuche für eine Musikflat… Das bedeutet man zahlt an seinen Internetbetreiber etwas mehr Geld (etwa 5 Euro im Monat), kann dafür aber soviel Musik runterladen wie man will.

Allerdings (und da ist dann der Haken) soll dafür das Musikverhalten mittels einer Speziellen Software erfasst werden, damit das Geld auch entsprechend verteilt werden kann…

Mir fallt zwar auch keine Alternative ein, wie man das sonst gerecht verteilen könnte, aber so behagt mir das ganz und garnicht. Ich bin zwar grundsätzlich für so eine Musik bzw Kulturflat, aber ausspionieren lass ich mich deswegen noch lange nicht.
Quelle

Überwachung auf Schritt und Tritt im Einkaufszentrum.

Mai 17, 2008

Und zwar über das altbekannte Handy. Das ist jetzt in London in zwei EInkaufszentren Realität, in drei weiteren wird das System gerade installiert.

Dadurch soll herausgefunden werden wie lange ein Kunde in welchem Geschäft bleibt und welche Routen er geht… Natürlich alles für einen guten Zweck, kennen wir ja.