Archive for Mai 2009

Ich bin ab jetzt auch Patriot!

Mai 25, 2009

Wer eine meiner vielen Diskussionen zum Thema Nationalstolz und Patriotismus mitgelesen hat, der weiß wohl ungefähr um meine Einstellung zu dem Thema. Ich hatte auch im April etwas relativ Langes dazu geschrieben, unter dem Titel “Schämt euch für die Nazis!”, wo es darum ging, dass man, wenn man Stolz ist auf die Errungenschaften Deutschlands in der Vergangenheit, sich auch für die Verbrechen schämen muss. Der ist aber leider bei dem großen blogcrash gestorben, weswegen ich ihn jetzt nicht verlinken kann.

Aber dafür kommt ja jetzt etwas Neues.

Also gut… Ich bin jetzt Patriot. Und zwar Verfassungspatriot, zumindest in eingeschränkter Form.

Ich sehe keinen Grund dabei, mich mit Menschen, die innerhalb einer beliebigen Grenze leben, mehr zu identifizieren, als mit Menschen, die außerhalb dieser Grenze leben. Allerdings identifiziere ich mich auch nicht mit allen Menschen gleich, ist ja klar.

Trotzdem mache ich dies nicht, wie es bei “normalen” Patrioten und Nationalisten der Fall ist, an der Abstammung fest, sondern in erster Linie an den Werten, die diese Menschen vertreten. Ich fühle mich mit Karl Marx (ohja xD) wesentlich mehr Verbunden als mit Kurt Schuschnigg, obwohl der erste Deutscher war und der zweite Österreicher.

Ich bin stolz auf die Errungenschaften, die man im Namen der Demokratie und der Menschenrechte erbracht hat, bin stolz auf die Menschen, die diese Werte Zeit ihres Lebens verteidigt haben. Wer das gleiche Wertegrundgerüst vertritt wie ich, mit dem fühle ich mich viel mehr verbunden als mit jemandem, der innerhalb der gleichen Grenzen geboren wurde.

Das ist eine Form des Patriotismus´, der ich mich verbunden fühle, während ich mit Nationalstolz sowohl auf einer subjektiven Ebene (ich empfinde dieses Gefühl nicht) als auch auf einer kognitiven Ebene (ich kann es auch nicht verstehen) nichts anfangen kann.

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FPÖ: Gegen einen EU Beitritt Israels!

Mai 22, 2009

Das fordert die FPÖ jetzt in einigen prominent platzierten Inseraten in der Kronenzeitung. Wer etwas über diese antisemitisch angehauchte Zeitung erfahren will, hier habe ich relativ breit etwas darüber geschrieben.

Naja, es ist ja nichts Neues, dass die FPÖ gerne mit Antisemitismus spielt, aber dieses Plakat ist doch eine neuerliche Spitze, wird aber traurigerweise beim durchschnittlichen Kronenzeitungsleser ausgesprochen gut ankommen.

Aber noch eine weitere Spitze hat man sich im EU-Wahlkampf erlaubt. Ganz Wien wurde jetzt mit der Parole “Abendland in Christenhand” zugekleistert und Strache demonstriert momentan mit Vorliebe mit einem Kreuz in der Hand gegen Moslems.

Etwas, wogegen sich jetzt zum Glück ein breiter Widerstand bildet. Anfangs protestierte der ökumenische Kirchenrat (und damit Vertreter aller Christen Österreichs) offiziell gegen diesen Missbrauch des Christentums, jetzt wagen sich nach und nach immer mehr hochrangige Geistliche heraus und protestieren gegen den “Schutz” durch die FPÖ, zuletzt auch Kardinal Schönborn, seineszeichens höchster katholischer geistlicher Österreichs.

Aber auch aus der Politik hört man starke Kritik sowohl Bundespräsident Fischer als auch Bundeskanzler Faymann sprechen von einer nicht zulässigen Radikalisierung des Wahlkampfes.

Aber auch abseits der FPÖ scheint sich der EU-Wahlkampf zunehmend zu radikalisieren. In Tschechien fordert eine Partei in einem Wahlwerbespot in einem öffentlich-rechtlichen Sender offen die “Endlösung der Zigeunerfrage”

Und das schlimme ist, in Zeiten der Wirtschaftskrise springen immer mehr Leute auf derartige Hetze an.

Die Nazikeule-Keule oder auch: Wieso sind Rechte so weinerlich?

Mai 20, 2009

Ja, provokante Titel sind etwas Feines; da kann die Bild noch mal was von mir lernen.
Aber eines hab ich aus dem letzten Artikel gelernt: ich werd hier nicht mehr Will Smith beschimpfen, denn dann werd ich von allen nur dazu kritisiert und niemand diskutiert mit mir.

Na gut, zum Thema. Nazikeule… ich denke jeder weiß, was das ist oder was damit gemeint ist… Manch ein Kiddy versucht, sobald es in die Ecke diskutiert wird, mit einem weiten Ausholen seiner Nazikeule einen Befreiungsschlag, und bringt jede Meinung, die ihm nicht passt, in Verbindung mit dem Nationalsozialismus.
Da diese Verbindung in den meisten Fällen einfach nur extrem weit hergeholt und dumm ist, wird diese Praktik abwertend als Nazikeule bezeichnet.
Doch in letzter Zeit wird die Nazikeule in genau die entgegengesetzte Richtung geschwungen.
Von diversen Rechten hört man andauernd während Diskussionen – speziell im Internet – sie würden andauernd mit Nazis in Verbindung gebracht werden, jeder würde Nationalstolz gleich mit Nationalsozialismus assoziieren und wenn man einmal etwas Böses über einen Ausländer sagt, halten einen gleich alle für einen Rassisten.
Dabei sieht man eindeutig (sofern man den ganzen Thread gelesen hat), dass niemand eine dieser Verbindungen hergestellt hatte.
Man versucht sich hier zwanghaft als Opfer hoch zu stilisieren, das von dem ach so linken Deutschland unterdrückt und seiner Meinungsfreiheit beraubt würde.
Überhaupt ist der dem rechten Spektrum immanente Opferkult in den letzten zwei Jahren regelrecht ausgeufert, oder vielleicht fällt es mir erst jetzt so wirklich auf.
Andauernd hört man wie in Deutschland alles Rechte verpönt wäre, man sowieso keine Meinung gegen Ausländer, Israel oder irgendwelche Linke äußern dürfte, und überhaupt die Politik ja ach so links wäre.
Wenn man sich mal die Ergebnisse der Bundestagswahlen ansieht, merkt man doch sehr deutlich, dass in einem überwiegenden Teil der Zeit eine Mehrheit rechts der Mitte existierte.
Der Begriff der Nazikeule wird so meistens in eine Diskussion hineingebracht, bevor überhaupt jemand einen Vergleich mit dem Nationalsozialismus gemacht hatte.
Ähnlich ist es ja mit Godwins Law… Sobald man in einem Internetforum bei einer Diskussion einen auch nur irgendwie gearteten Nazivergleich bringt, auch wenn er absolut berechtigt ist, kommt sofort ein Kiddy daher und schreit “GODWINS LAW!!!! Du hast die Diskussion verloren!!!” oder ähnliches.
Dadurch werden diese beiden rhetorischen Floskeln zu genau dem, was sie eigentlich verhindern sollten, nämlich zu dummen Totschlagargumenten.

So dieses Mal wieder etwas kürzer, damit sich nicht alle aufregen.

Antifa, Antifa… was mach ma mit der scheiß Antifa…

Mai 18, 2009

Ja, mir ist kein guter Titel eingefallen… (Verbesserungsvorschläge werden angenommen.^^)
Tut mir leid, dass ich die letzte Woche wieder so ruhig war, lag einerseits daran, dass sich kein Thema wirklich aufgedrängt hat, andererseits daran, dass KillingFloor endlich auf Steam erschienen ist. Und wenn ich zwischen Zombies metzeln und Politik wählen muss, dann fällt meine Wahl eindeutig auf Zombies. Aber ich will eigentlich nicht über KillingFloor reden (Auch wenn es geil ist und ihr es euch kaufen müsst!!) sondern über die “Antifa”.
Im WoP kam es in letzter Zeit zu einer nicht unbeträchtlichen Hetze gegen diese “Gruppe”. Wobei es ja keine Gruppe ist, aber dazu kommen wir noch. Da diese Vorurteile wie so oft auf schlichtem Unwissen basieren, möchte ich mal paar allgemeine Worte zu dem Thema verlieren, hoffentlich findet sich im Anschluss jemand, der mit mir darüber diskuiteren möchte.
Also zuallererst, ich bin Antifaschist. Das gehört zu meinem demokratischen Ich selbstverständlich dazu und das lasse ich mir sicher nicht nehmen, nur weil der “Meinungsmainstream” momentan deutlich in die andere Richtung schlägt.
Aber was ist die Antifa? Schon an dem Punkt scheitern die meisten selbsternannten Kritiker der Antifa.
Schauen wir zuerst mal, was die Antifa nicht ist. Die Antifa ist keine Organisation. Die Antifa ist keine geschlossene Gruppe. Die Antifa ist kein geschützter Begriff. Es gibt niemanden der für alle oder auch nur einen großen Teil der Antifa sprechen könnte.
Nun, was ist dann die Antifa? Die Antifa ist ein Begriff. Ein Schlagwort, mit dem sich jeder schmücken kann. Vergleichbar mit der Demokratie. Jedes noch so diktatorische Regime kann sich demokratisch nennen, auch wenn jeder weiß, dass sie mit Demokratie nichts am Hut haben.
Niemand kann Person A (Ich nenne ihn mal Hans.) davon abhalten, eine Antifa-Demo anzumelden, oder eine Antifa Gruppe zu gründen. Auch wenn Hans überhaupt nichts mit einer antifaschistischen Aufklärungspolitik am Hut hat, sondern einfach nur ein Feindbild braucht, auf das er und seine Freunde losgehen können. Niemand kann Hans davon abhalten eine Antifa-Flagge herzustellen und damit auf der nächsten Demo einen Polizisten anzugreifen. Würde er das mit einer CDU Fahne machen wollen, hätte er wesentlich größere Probleme, da das erstens ein geschützter Begriff ist, eine Organisation mit einer hierarchisch geordneten Führung, und zweitens jeder erkennen würde, dass der komische Typ, der gerade schreiend auf die Polizisten zu rennt, mit der CDU so viel zutun hat wie Will Smith mit einem Schauspieler. Nämlich überhaupt nichts.
Schauen wir nochmal zum Anfang dieses Textes. Was haben wir festgestellt, ist die Antifa nicht? Richtig, keine Organisation, keine Gruppe, kein geschützter Begriff. Als Antifaschist habe ich also keine konkrete Handhabe gegen diese Trottel. Und ich kann auch niemanden zum Fernsehen schicken, der am nächsten Tag im Namen aller Antifaschisten die dummen Taten von Hans verurteilt.
Ich denke, es gibt durchaus eine allgemein gewaltfreie Grundhaltung unter den meisten Antifaschisten. Auch wenn man sich die Medienberichte ansieht, merkt man doch, dass es immer nur ein sehr kleiner Teil einer Demonstration oder Verantstaltung ist, die im Anschluss randalieren. Da Medien aber natürlich sensationsgeil sind, sind die 200 gewaltbereiten Demonstranten natürlich wesentlich interessanter als die 40.000, die friedlich demonstriert haben.
So weit so gut… nun, ich wäre nicht ich, wenn ich nicht auch hier mal wieder etwas zum Meckern hätte. Wie bekannt sein dürfte, gehe ich ja auch des öfteren auf Demonstrationen. Darunter natürlich auch ne Menge explizit antifaschistische.
Was mich aufregt ist, dass hier (und auch in anderer Form) antifaschistische Politik mit linker Politik vermischt wird. Und zwar nicht nur von “Feinden” der Antifa selbst, sondern auch von einem nicht geringen Teil der Antifaschisten selbst.
Wenn ich auf einen Fackelzug gegen den NS-Terror gehe, dann will ich dort keine Plakate
Wenn ich auf einen Fackelzug gegen den NS-Terror gehe, dann will ich dort keine Plakate ala “Die Reichen müssen bezahlen!!” oder anderen linken Schlagwörtern haben. Ich arbeite gerne auch mit Bonzen gegen Faschisten, genauso wie mit Patrioten, Sozialdemokraten, Christlich-soziale, Neoliberalen, Grünen und Kommunisten. Jeder, der sich dem Konsens der antifaschistischen Politik verschreibt, ist mir willkommen. Das ist ein Thema, bei dem ich finde, dass man über das restliche politische Gezänk hinwegsehen muss und sich auf den gemeinsamen Feind konzentrieren sollte.
Wenn ich gegen Faschismus demonstriere, dann will ich auch nur gegen Faschismus demonstrieren und nicht dort noch irgendwelche anderen, davon komplett unabhängige Forderungen, unterstützen.
Für mich persönlich ist es wenig problematisch, wenn das linke Forderungen sind, aber hier geht es ums Prinzip. Wenn ich auf eine antifaschistische Demonstration einer konservativen Gruppierung gehe, dann möchte ich dort auch keine Plakate gegen die Homoehe sehen. In dem Fall verlasse ich die Demonstration sofort.
Daher finde ich es auch absolut verständlich, wenn sich ein Konservativer auf einer durchschnittlichen antifaschistischen Demonstration nicht wohl fühlt.
Er unterstützt dort mit seiner Anwesenheit einfach Forderungen, die er überhaupt nicht unterstützen möchte.
Gut, das wars mal wieder von meiner Seite, ich geh jetzt wieder Zombies töten und warte darauf, dass sich hier jemand für eine Diskussion findet.

Gegen Kinderpornosperren!

Mai 7, 2009

Als das BKA die Kinderpornoseiten sperrte;
habe ich geschwiegen;
ich war ja nicht pädophil.

Als sie alle Pornoseiten sperrten;
habe ich geschwiegen;
ich sah ja keine Pornos an.

Als sie thepiratebay sperrten;
habe ich geschwiegen;
ich lud ja keine torrents.

Als sie youtube sperrten;
habe ich geschwiegen;
ich schaute ja keine onlinvideos.

Als sie wikipedia sperrten;
habe ich geschwiegen;
ich las ja nicht auf wikipedia.

Doch als sie das Internet sperrten;
gab es keine Möglichkeit mehr zu protestieren.

frei nach Martin Niemöller. (original Gedicht)

Pornos sexistisch? So ein Schwachsinn aber auch!

Mai 5, 2009

Nachdem ich das Thema in einer Diskussion gerade kurz angeschnitten habe, möchte ich hier noch etwas breiter darauf eingehen.

Also gut… Pornos sind ja ach so sexistisch, zeigen ein gänzlich falsches Bild der Frau und degradieren sie zum Sexualobjekt. Ich denke derartiges Geblubber hat jeder schon mal gehört; klingt ja erstmal durchaus einleuchtend und da Pornos ja ohnehin etwas Schlechtes sind, findet sich auch schwer ein öffentlicher Fürsprecher.
Aber wo ist denn eigentlich der große Sexismus bei Pornos? Ja, die Frau wird als Sexobjekt dargestellt. Aber der Mann etwa nicht? Ist jeder hier ein muskelprotzender Hengst, der in zwei Stunden 15mal kommt und seine Partnerin dabei gleich in ganzen Sturzbächen ertränkt?
Macht der Mann in einem Porno denn etwas anderes, als in den verschiedensten Positionen zu rammeln und vor sich hin zu grunzen?
Ist er nicht genauso zu einem Sexobjekt degradiert, wie die Frau? Ist ja auch nur logisch, denn ein Porno ist nun mal ein Sex-Film. Regt sich irgendwer auf, dass in Actionfilmen alle Probleme mit Gewalt gelöst werden?
Sicher nicht; deswegen schau ich mir einen Actionfilm an. Weil ich ein absolut nicht der Wirklichkeit entsprechendes Effektfeuerwerk sehen will, wo ein Pistolenschuss gleich mal eine Kettenexplosion auslöst, man sich mit Autos Verfolgungsjagden quer durch die ganze Stadt liefert und die Terroristen/Polizisten/Gangster in ganzen Heerscharen den Jordan überschreiten.
Macht sich irgendwer Gedanken darüber, dass all diese Leute Familien haben? Dass danach jemand um sie trauern wird? Wer den ganzen Sachschaden bezahlt? Es sagt niemand etwas. Es ist Fiktion, ein Film soll nicht gezwungener Maßen die Realität widerspiegeln, sondern kann sich ganz bewusst dazu entscheiden, die Realität auszublenden und nur das zu zeigen, für was das Publikum ins Kino geht.
Nachdem ich mir einen Actionfilm angesehen habe, denk ich doch auch nicht, dass die Realität wirklich so abläuft, dass überall in der Stadt gerade wilde Schießereien ablaufen und irgendein einsamer Rächer 50 Gangster im Alleingang tötet.
Aber bei Pornos ist es ja was ganz anderes. Da geht es ja um Sexualität. Igitt igitt. Wenn ich mir einen Porno anschaue, dann weiß ich, was ich sehen will, wähle je nachdem einen Porno aus, der dem entspricht, was ich erwarte und ziehe davon keine Rückschlüsse auf die Realität. Genauso wenig, wie ich es bei einem Actionfilm machen würde. Also wieso wird so eine große Dramatik daraus gemacht?

Drogen gewinnen den "Krieg gegen die Drogen". Mexiko legalisiert Heroin und Kokain.

Mai 3, 2009


Da der Drogenkrieg in Mexiko in letzter Zeit absolut außer Kontrolle geraten ist, hat Mexiko die letzte Notbremse gezogen und kleine Mengen an Kokain, Heroin, Marihuana und Ecstasy für den Eigengebrauch legalisiert.

Das ist die letzte Entwicklung in einem Krieg, der seit einigen Jahren offen in Mexiko tobt und schon tausende Tote gefordert hat. Selbst der Teil der Polizei, der noch nicht auf der Bestechungsliste der Mafia steht, traut sich nicht mehr gegen die Mafia vorzugehen; wer es wagt wird innerhalb weniger Tage hingerichtet, egal ob es ein Polizeichef oder ein normaler Polizist ist.

Mexiko begeht nun einen (meines Wissens nach) einzigartigen Weg, in dem es auch harte Drogen wieder legalisiert, um so den Drogenkartellen einen großen Teil ihrer Macht zu nehmen. Ob es funktioniert, werden wir in den nächsten Monaten sehen. Hoffentlich haben die Bürger dann endlich Ruhe vor dem Krieg mit der Mafia.

Inzest muss legalisiert werden

Mai 3, 2009

Da die Artikel, die ich zwischen Februar und April schrieb, leider wirklich verschwunden bleiben hab ich diesen Artikel jetzt einmal aus dem Google-cache gerettet und stell ihn noch mal hoch, da er mir besonders am Herzen gelegen ist. Wenn es noch Artikel gibt, die ich eurer Meinung nach unbedingt retten sollte, bitte sagen.
Ja… sicher keine populäre Forderung, und wohl nichts, mit dem eine Partei Wahlkampf führen würde… Ist Gesellschaftlich tabuisiert, wie selten ein anderes Thema und (wenn ich mich korrekt erinnere) gibt es ja sogar biologische Faktoren, die verhindern, dass man sich zu nahen Verwandten sexuell hingezogen fühlt. Also Inzest ist sicher kein Thema, das viele Menschen wirklich betrifft; was aber nichts daran ändert, dass das Verbot unverhältnismäßig und falsch ist.
In Deutschland (die Gesetzeslage in Österreich und Schweiz sind sehr vergleichbar) wird das ganze über den Paragraph 173 ge”regelt”

(1) Wer mit einem leiblichen Abkömmling den Beischlaf vollzieht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Wer mit einem leiblichen Verwandten aufsteigender Linie den Beischlaf vollzieht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft; dies gilt auch dann, wenn das Verwandtschaftsverhältnis erloschen ist. Ebenso werden leibliche Geschwister bestraft, die miteinander den Beischlaf vollziehen.

(3) Abkömmlinge und Geschwister werden nicht nach dieser Vorschrift bestraft, wenn sie zur Zeit der Tat noch nicht achtzehn Jahre alt waren.

Quelle

Nun, wie ich schon geschrieben habe, ist das ein Gesetz, das heute wohl nur relativ wenige Menschen betrifft… In den meisten Religionen wird Inzest als Sünde angesehen, allerdings war er im Mittelalter gerade bei den Herrschaftshäusern beinahe alltäglich. Da man nur innerhalb seines Standes heiraten wollte, waren die Heiraten zwischen Cousins und Cousinen die Regel, und nicht die Ausnahme… Das hatte über einige Generationen hinweg durchaus fatale genetische Folgen, da begannen die Erbkrankheiten zu blühen.
Es gäbe also augenscheinlich Argumente dafür, wieso Inzest schlecht und falsch wäre… Doch letztendlich ist das Persönlichkeitsrecht und die sexuelle Selbstbestimmung höher zu werten, als die Möglichkeit genetische Defekte bei Kindern zu verhindern. Außerdem ist ja schon der reine Geschlechtsverkehr illegal; ob verhütet wird (oder man unfruchtbar ist), ist hier augenscheinlich kein Faktor. Auch ist es biologisch schon lange nachgewiesen, dass die genetischen Risiken bei Kindern aus einer inzestuösen Beziehung vergleichsweise gering sind und im Falle des Falles sogar vorher untersucht werden könnten.
Es verbietet ja auch niemand Behinderten, oder Menschen, die ein derartiges Gen rezessiv in sich tragen, die Fortpflanzung; nur im Falle des Inzests wird plötzlich mit der genetischen “Reinheit” der Nachkommen argumentiert.
Daher bleibt als Fazit nur: Was zwischen mündigen erwachsenen Bürgern im Schlafzimmer vorgeht, hat den Staat nichts, aber rein gar nichts, anzugehen.
Einige europäische Länder, wie beispielsweise Frankreich, Schweden und Norwegen, haben hier schon wesentlich vernünftigere Gesetzeslagen. Wir sollten uns endlich daran orientieren und nicht weiterhin auf archaischen Prinzipien beharren.
UPDATE: Nein, ich bin nicht [u]für[/u] Inzest. Mir ist es scheiß egal, ob die Leute es machen, ich bin allerdings [u]für[/u] die Menschenrechte, und setze mich daher für das Recht ein, dass Menschen es tun dürfen.

Schweinegrippe – Die verheimlichte Zombie Epidemie!!

Mai 2, 2009
Ich habe jahrlang davor gewarnt, aber niemand hat auf mich gehört!
Jetzt ist es soweit und ihr werdet leiden müssen, während ich in meinem zombiesicheren Haus diese Katastrophe überleben werde!
Die Schweinegrippe… die meisten werden schon davon gehört haben, eine Grippe die angeblich vom Schwein auf den Menschen übergesprungen ist, und jetzt auch von Mensch zu Mensch verbreitet werden kann. Mexiko und Teile der USA haben schon den Notstand ausgerufen, obwohl es bis heute nicht einmal 10 nachgewiesene Tote gibt . An der “normalen” Grippe sterben jedes Jahr 16-20 tausend Menschen, allein in Deutschland. Deswegen hat noch niemand den Notstand ausgerufen, also was macht diese Schweinegrippe so gefährlich? Wieso hat die WHO ihre zweithöchste Pandemiewarnstufe ausgerufen (Stufe 5 von 6 möglichen) und rät von “Menschenansammlungen ab, etwa bei Sport- und Kulturveranstaltungen, aber auch im gedrängten Öffentlichen Personennahverkehr.”
Es gibt nur eine Erklärung, vor allem wenn man alle verfügbaren Informationen betrachtet. Vor etwas mehr als 20 Tagen habe ich schon davor gewarnt , dass eine Zombieepidemie unmittelbar bevorsteht. Damals überfiel in einer amerikanischen Stadt ein Unbekannter einen Mann, biss ihm in den Arm und aß ein Stück davon auf . Dieser Artikel ist natürlich nicht mehr verfügbar, man darf ja nicht zulassen, dass die Bevölkerung die Wahrheit erfährt, sonst gäbe es eine Massenpanik.
Stattdessen ruft man wegen einer angeblichen neuen Grippepidemie, die bisher nachweislich noch keine größeren Schäden angerichtet hat, die zweit höchste Pandemiewarnung aus und in mehreren Staaten gleich den Notstand, damit man diese Zombieepidemie unter Kontrolle bekommen kann.
Nun können wir nur noch hoffen, dass die Anti-Zombie-Maßnahmen der Regierungen greifen, aber ich würde nicht darauf setzen. Ich blogge schon nur noch aus meinem geheimen Domizil in den Alpen, die Zombies würden wohl einfrieren, bevor sie mich hier erreichen.