Endlich kommt die Homo-Adoption!

Juli 23, 2009

Nein, gemeint ist nicht die Adoption homosexueller Kinder, sondern die Möglichkeit, dass auch homosexuelle Paare – Kinder adoptieren dürfen(so genannte Regenbogenfamilien.

Brigitte Zypries will diesen Schritt nun endlich wagen, nachdem eine von ihr in Auftrag gegebene Studie (natürlich) ergeben hat, dass Kinder, die bei homosexuellen Eltern aufwachsen, nicht schlechter aufwachsen würden als bei heterosexuellen Eltern.

Denn es leben momentan in Deutschland schon mehr als 6000 Kinder bei homosexuellen Eltern. Dies war bisher nur möglich wenn einer der homosexuellen leiblicher Vater/Mutter des Kindes war. Da Homosexuelle sich oft erst relativ spät zu ihrer sexuellen Ausrichtung bekennen haben viele davor Kinder, welche sie dann oft auch in eine homosexuelle Beziehung mitnehmen.

Ein Gesetzentwurf dieser Art wurde zwar schon 2004 von der FDP eingereicht, damals allerdings von Rot-Grün abgelehnt. Auch diesmal wird sich wieder gegen dieses Gesetzt gestemmt: Von Seiten der CDU und CSU aus kritisiert man diesen Entwurf und wolle keine völlige Gleichstellung und finden es besser, wenn Kinder bei Mann und Frau aufwachsen. Dieses Mal gibt es aber auch größere Unterstützung für das Gesetz (auch die Grünen befürworten es nun) und man kann hoffen, dass es in die Tat umgesetzt wird, denn trotz dem Umstand, dass das Gesetz erst in der nächsten Legislaturperiode kommen soll, so ist es dennoch ein weiterer Schritt in Richtung einer offenen, toleranten Gesellschaft.

Von den Christlichsozialen kam natürlich wieder der übliche Bullshit, von wegen “ein Kind braucht Frau und Mann als Vorbild für eine natürliche Entwicklung.” Aber würde man sich daran halten, müsste man auch allen alleinerziehenden Vätern und Müttern die Kinder wegnehmen. Selbst Singles haben heute die rechtliche Möglichkeit, Kinder zu adoptieren, aber sobald zu diesem Single ein zweiter, gleichgeschlechtlicher Partner dazukommt, sind es plötzlich Babyfleischessende Irre. Die Singleadoption war ja bisher die einzige Möglichkeit, mit der homosexuelle Paare Kinder adoptieren konnten, indem einfach einer von beiden alleine eines adoptiert hat.
Allerdings ergibt sich dadurch einfach eine enorme Rechtsunsicherheit, welche letztendlich nur schlecht fürs Kind ist. So darf der nicht-adoptierende Elternteil es bei einem Unfall nicht im Krankenhaus besuchen, nicht zu einem Elternsprechtag gehen und im Falle des Todes vom adoptierenden Partner wird das Kind zurück in ein Heim gesteckt, statt mit dem liebenden und bekannten Elternteil zu leben, bei dem es aufgewachsen ist.

Klingt das gut für ein Kind?

Nun, so ist die momentane Situation aber, deswegen ist der Vorstoß von Zypries auch absolut zu befürworten und ich hoffe, dies wird in der nächsten Legislaturperiode auch durchgesetzt.

Zwei Elternteile, ob jetzt homo- oder heterosexuell sind für ein Kind sicher besser als nur ein, oder gar kein Elternteil.

Ich setz jetzt noch meine Antwort auf einen Post von Trevor Reznik rein

[QUOTE=Trevor Reznik;10037827]Endlich? unsere gesellschaft ist noch lange nicht reif für solch einen schritt[/QUOTE]

und das ändert sich indem man einfach darauf wartet das sie irgendwann bereit wird?

[QUOTE=Trevor]
Ich denke hier an das wohl des kindes, man bedenke nur was dieses aufgrund seiner elternteile alles mitmachen muss, welches spott es etragen muss und was es über seine elternteile alles zu hören bekommen würde. wie gesagt hält sich die akzeptanz solcher homo-ehen in grenzen.[/QUOTE]

denk mal 30 oder 40 Jahre zurück und an die Situation alleinerziehender Mütter damals.
War ja genau das gleiche, sozial ausgestoßen, die Kinder aufgrund dessen ausgelacht. Heute ist es etwas ganz normales und ich denke jeder hat Freunde die nur einen Elternteil haben.

Gesellschaftliche Akzeptanz kommt nicht von irgendwo, sondern nur dadurch indem die Gesellschaft damit konfrontiert wird.

Die heutige akzeptanz von Homosexualität hat sich auch nicht einfach mal so aus dem nichts entwickelt, sondern dem ist einem Jahrzehntelangen Kampf von Homosexuellen vorhergegangen die begonnen haben sich offen zu ihrer Sexualität zu bekennen, dafür im Gefängniss saßen, dafür verprügelt wurden.

Und wie ich geschrieben habe ist es schon lange möglich das homosexuelle Paare Kinder adoptieren, solange einfach einer der beiden das Kind als single adoptiert.
Das bringt allerdings (wie ebenfalls beschrieben) eine Menge Nachteile für das Kind mit.

[QUOTE=Trevor]
ich denke auch nicht das es gut für das kind ist in einer umwelt aufzuwachsen, in der auch die mutterrolle von einem mann übernommen wird. auch wenn der kinderwunsch bei manchen sehr groß sein mag sollten diese meiner meinung nach darauf verzichten[/QUOTE]

Das Recht auf adoption ist ja noch lange nicht die Pflicht zur Adoption.

Würde ich in einem kleinen, absolut homophoben Dorf wohnen (aus welchen Gründen auch immer) und wäre ich schwul, würde ich wohl kein Kind adoptieren, oder ich würde in eine größere, tolerante Stadt ziehen.

Aber das ist eine Entscheidung die die adoptierenden Eltern treffen müssen, sie sehen ja selbst wie die gesellschaft auf ihre Beziehung reagiert und ob sie da ein Kind hineinversetzen wollen.

Ich gehe einfach mal davon aus das adoptierende Eltern ihr Kind lieben und niemand will es seinem Kind unnötig schwer machen.

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Killerspiele wirken sich schon auf die unsere Gene aus!

Juli 17, 2009

Wie diese schockierende Dokumentation beweißt wurde die Gefahr von Killerspielen bisher bei weitem unterschätzt!

Ein Verbot wird wohl nicht reichen, wir müssen notfalls auch mit militärischer Gewalt gegen Schurkenstaaten vorgehen die mit dieser Droge unsere Jugend degenerieren wollen!!

Verbietet den Islam! – So heuchlerisch sind die Linken

Juli 14, 2009

Hier wird mal wieder mit nach verschiedenen Maßen gemessen.

Während man gegen das Christentum und den Papst aufs härteste vorgehen und (ja sagen wir es wie es ist) Hetzen darf sind alle extremst schockiert wenn jemand den Islam mit gleichen Mitteln angeht.

Klar, die Islamkritik ist heute etwas was sich Parteien rechts der Mitte besonders angeeignet haben, daher ist es durchaus verständlich, wenn man als Gegner dieser Politik auch deren Kritik (und natürlich in vielen Fällen auch plumpe Hetze) am den Islam verdammt und dagegen argumentiert.

Die Kritik am Christentum hingegen ist etwas, das in der linken Szene und Ideologie tief eingesessen ist, rechts der Mitte wird hingegen gerne ihre Zugehörigkeit zum Christentum übermäßig betont.

Doch brauchen wir doch nur Christentum und Islam vergleichen um zu merken das sogut wie alle Dinge die wir (absolut zurecht) im Christentum kritisieren im Islam ebenso, und oft in noch wesentlich radikalerer Form vertreten werden.

Auch viele Argumente die wir benutzen um den Islam gegenüber rechten Hetzern zu verteidigen würden wir doch niemals für eine Verteidigung des Christentums gelten lassen.

Der Islam wird nur falsch ausgelebt und ist nicht Schuld an Sprengstoffattentätern, öffentlichen Steinigungen oder der Unterdrückung von Frauen? Hätten wir das vor 40 Jahren als Argument für das Christentum durchgehen lassen als diese Frauen unterdrückt, Kondome verdammt und Sex vor der Ehe verboten hat?

Es ist das Christentum schuld das Homosexuelle in den USA noch immer nicht die gleichen Rechte haben, genauso wie der Islam an öffentlichen Steinigungen im Iran schuld ist.

Ja, es mag alles „falsch interpretiert“ sein, aber dann müssen wir dieses Zugeständnis auch dem Christentum machen.

Entweder eine „liberale“ Einschätzung beider Religionen, oder beide mit dem gleichen Maß messen.
Der Islam unterdrückt Frauen, der Islam unterdrückt Menschenrechte, kennt keine Glaubensfreiheit oder die Trennung zwischen Kirche und Staat, und der Islam nimmt noch größeren Einfluss auf das Leben der Menschenseiner Gäubigen als das Christentum es  getan hat.

Alles Dinge die wir beim Christentum kritisiert haben, aber beim Islam plötzlich verteidigen.

Irgendwie ziemlich heuchlerisch, oder nicht?

Ich habe kein Problem mit Christen oder Moslems, überhaupt keins. Meiner Meinung nach soll jeder glauben woran er will solang er damit sonst niemanden in seinen Rechten einschränkt oder schädigt. Aber ich habe ein Problem mit Christentum und Islam.

Daher habe ich in der Überschrift natürlich wieder überpolemisiert, ein Verbot wäre unsinnig und falsch, aber eine differenzierte Betrachtung beider Religionen ist nötig.

Vergesst nicht die Killerspiele!

Juli 5, 2009

Oder generell die ganze mit dem Internet verbundene Problematik.

Zensur, Kinderpornoproblematik, Killerspiele, Foren, blogs.

Alle damit verbundenen Probleme lassen sich letztendlich im wesentlichen auf einen Punkt zurückführen. Die erwachsene Generation kommt nicht mit einem neuen Medien klar, mit dem sie nicht aufgewachsen sind, während die Kinder, bzw heute in vielen Fällen schon junge Erwachsene, die damit aufgewachsen sind, einen ganz anderen Zugang zu der ganze Problematik haben.

In den nächsten 20 Jahren werden sich unsere Standpunkte einfach dadurch durchsetzen, das unsere Generation aus den Schulen und Universitäten herausströmen wird und wichtige Positionen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einnehmen wird.

Die Killerspieldebatte (welche ich jetzt als Synonym für alle oben genannte Problemfelder nenne) ist also eine Debatte mit Ablaufdatum. Früher oder später werden wir uns gegen unsere Elterngeneration durchgesetzt haben.
Doch was dann? Friede Freude Eierkuchen?
Sicher nicht.

Auch unsere Eltern und Großeltern haben gegen ihre damailge Elterngeneration rebelliert, für damals neue Medien. Als das Ferhnsehen, speziell das Farbfernsehen weiter verbreitet wurde, was glaubt ihr was es damals für nen Aufstand gab? Actionfilme waren damals ein genauso großes Problemfeld wie heute Killerspiele. Man kann sogar noch weiter zurückgehen. Bücher. Die Leiden des jungen Werther von Goethe war lange Zeit in vielen Ländern verboten, weil es Jugendliche angeblich in den Suizid treiben würde.

hier ein Ausschnitt aus dem zugehörigen wiki Artikel

Der Roman rief bei Kritikern wie bei Befürwortern äußerst emotionale Reaktionen hervor. Goethe stellt mit Werther eine Person in den Mittelpunkt, die den bürgerlichen Normen völlig widerspricht. Das bürgerliche Publikum sah Werther als Störer des Ehefriedens, als Rebell und Freigeist an – ein völliger Widerspruch zu ihren Vorstellungen. Es erwartete in Literatur vielmehr etwas Nützliches und Unterhaltsames (gemäß Horaz´ Forderung „prodesse et delectare“) – Goethes Roman war in ihren Augen jedoch keines von beiden. Das „Nützliche“ wurde von ihnen direkt im Geschehen gesucht, sie wollten eine Person haben, mit der sie sich identifizieren und aus deren Handlungen sie lernen konnten. Der Roman endet jedoch mit einem Suizid – nach bürgerlichen Normen unvorstellbar. Viele Bürger kritisierten Goethes Werk schlicht, weil die Hauptfigur nicht ihren Wertvorstellungen entsprach und sie ihre Normen in Gefahr sahen. Für sie stellten „Die Leiden des jungen Werther“ einen unwillkommenen Bruch mit der traditionellen Literatur dar. Sie sahen das Buch als eine Verherrlichung von Werten an, die ihren Interessen widersprachen, sowie als Verherrlichung des Suizids. In der Forschung wurde lange Zeit kontrovers diskutiert, ob Werther-Selbstmorde tatsächlich stattgefunden haben. Neuere Studien belegen ein halbes bis ein Dutzend solcher Werther-Selbstmorde.

So viele Probleme der lezten Jahrhunderte lassen sich darauf zurückführen, dass die „erwachsene Generation“ der Jugend nicht zuhörte,  daher sind viele der damaligen Probleme für uns überhaupt nichtmehr nachvollziehbar.

Wird diese Problematik mit unserer Generation enden?

Sicher nicht, auch unsere Kinder oder Enkel werden neue Medien oder Technologien entdecken welche wir nicht verstehen können, welche uns „Angst“ machen, welche wir missverstehen.
Der erste Impuls wird dann wieder sein sie zu verbieten, und es wird genauso wie bei den Killerspielen der falsche Weg sein.

Daher dürft ihr die Momentane Debatte nicht vergessen, denn wenn wir die jetzige Politik mit Recht kritisieren wollen, dann dürfen wir nicht in 30 Jahren genau die gleiche dumme Politik machen, nur auf eine andere Thematik bezogen.

Daher, vergesst die Debatte nicht, vergesst eure Argumente nicht, denn ihr werdet sie in einigen Jahrzehnten in sehr ähnlicher Form von euren Kindern wieder hören.
Und dann hoffen wir, dass wir eine vernünftigere Politik machen werden, als unsere jetzige Elterngeneration.

Österreich ist eine Mediendiktatur.

Juli 1, 2009

Ja, viel Zweifel kann daran nicht mehr bestehen. Die Macht, die die Kronenzeitung (hier ein älterer Artikel der sich eingehend mit ihr und ihrem Stil befasst) besitzt, ist mit der keiner anderen Zeitung der Welt vergleichbar.

40+% Martkanteil in Österreich, in den östlichen Bundesländern sogar bis zu über 60%!

Damit ist sie, gemessen an der Bevölkerung, die mit großem Abstand auflagenstärkste Zeitung der Welt, und gleichzeitig die mit Abstand einflussreichste.

Herausgeber Hans Dichand hat auch keinerlei Probleme damit, seine Macht offen auszuspielen. Hinter dem Erstarken der FPÖ in den 90er Jahren stand zu einem großen Teil die Kronenzeitung, welche in fast allen Themen hinter der FPÖ stand. Kurz vor der letzten Nationalratswahl schwenkt die SPÖ plötzlich in einem für Dichand sehr wichtigen Thema (Volksabstimmung zum EU Vertrag) ein, macht das in einem Leserbrief an die Kronenzeitung erstmalig publik, und katapultiert sich so ins Herz Dichands. Der startet daraufhin eine beinahe beispiellose Kampagne für die SPÖ, welche dadurch die Wahl gewann. Für die EU-Wahl wiederrum sucht sich Dichand einen neuen Günstling aus, Hans Peter Martin, welcher durch die Unterstützung der Kronenzeitung 14%, und bei der nächsten Wahl 17% erreichen konnte.

Das war wohl das erste mal in der Menschheitsgeschichte, dass eine Zeitung mit einer eigenen Partei antreten und gewinnen konnte. Denn Hans Peter Martin wurde nicht einfach nur von der Kronenzeitung unterstützt, die Kronenzeitung war Hans Peter Martin. Nicht umsonst hieß es in der Kronenzeitung am Tag nach der Wahl:

„Ein Sieg war dieses zweifelsohne/
für H.-P. Martin und die ,Krone‘“.

Da Hans Peter Martin allerdings bundespolitisch schon einmal gefloppt war, beschloss Dichand, bei der aktuellen Nationalratswahl nicht ihn, sondern die ÖVP und den Pröll-Clan zu unterstützen. In einem offenen Brief wünscht er sich die beiden Prölls an der Staatsspitze, Erwin Pröll als Bundespräsident und seinen Neffen Josef Pröll als Bundeskanzler.

Da in der zweiten Republik kaum eine Entscheidung (die einzig namhafte wäre die Koalition von FPÖ und ÖVP im Jahr 2000) gegen seinen erklärten Willen stattgefunden hat, wird in den nächsten Wahlen wohl mit höchster Wahrscheinlichkeit die ÖVP triumphieren.

Doch was bedeutet es, wenn ein einzelner Mann in einem demokratischen Land so viel Macht in seiner Hand hält? Kann dieses Land dann überhaupt noch demokratisch sein? Scheinbar ja, auch wenn die meisten nicht-Österreicher ungläubig den Kopf schütteln, wenn man ihnen von der Macht der Kronenzeitung erzählt. Doch für uns Österreicher ist es absolut alltäglich. Es ist ganz normal, dass die Willenserklärung eines Herausgebers sofort Pressemeldungen aller Parteien hervorruft, statt umgekehrt. Etwas, was in Deutschland wohl nicht denkbar wäre.

Dichand kann Richtungsänderungen und Entscheidungen in jedem politischen Feld erzwingen, beugt sich eine Partei seinem Willen nicht, verliert sie unter Garantie die nächste Wahl.

Sagen wir wie es ist, die Kronenzeitung muss zerschlagen werden.

Es kann nicht sein, dass eine einzelne Zeitung, welche von einem einzelnen Mann despotisch geführt wird, in einem Land eine derartige Macht ausübt.

Die Nazi wikipedia

Juni 29, 2009

Da wir ja alle gerade dabei sind Nazis auszulachen, dachte ich mir das kann man ja nett fortsetzen.
Vor einigen Tagen (vllt ne Woche) hab ich über Umwegen diese Seite (wieder-)entdeckt. Ich hab vor ewigen Zeiten mal irgendwo nen Artikel darüber gelesen, damals war sie aber noch ganz klein.

Heute ist sie gewachsen und groß und stark geworden.

www.metapedia.org

Die beliebtesten Seite ist natürlich mit großem Abstand die über Hitler, nach langem Abstand kommt als zweites eine Liste jüdischer Persönlichkeiten

Da steht alles drinnen was der moderne Geschichtsverdreher von heute wissen muss.

zB über die jüdische Kriegserklärung, weswegen die Nazis die Juden ja absolut zurecht einsperren und vergasen durften, sie waren ja Kriegsgefangene.

Oder Neuigkeiten zum Holocaust:

„Mit der „Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa“ war die endgültige Brechung der Macht der Juden über die europäischen Völker mittels Aufklärung gemeint.“

Österreich wird im Artikel über Deutschland netterweise gleich mitaufgezählt und liegt in Südostdeutschland.

Aber mein absoluter Liebling ist ja das:

während die Nachkommenschaft eines jüdischen Mannes mit einer fremdrassigen Frau als minderwertig betrachtet wird, ähnlich der heutigen Zeit, in der gutgläubige arische deutsche Mädchen und Frauen von den Mohammedanern nur als Huren angesehen werden.

Also da lag ich erstmal xD

gutgläubige arische deutsche Mädchen xD

Also die Seite is definitiv nen Blick wert, wenn man mal nichts zutun hat, so wie ich gerade… doofer Türdienst :/

Die CDU hat recht. Killerspiele sind gefährlich!

Juni 17, 2009

Also vorweg. Tut mir leid das es so lang still war. Diesesmal hab ich nichtmal eine gute Ausrede. Ich war einfach faul, lustlos und habs immer weiter vor mich her geschoben was zu schreiben.
Aber dafür hab ich jetzt wieder eine Reihe von Themen über die ich meckern möchte, also macht euch bereit!

Nunja… Ihr habt den Titel gelesen. Ponti schreibt was pro CDU? Gibts denn sowas?
Ja das gibts.

Die ganze Killerspieldebatte lauft ja jetzt schon ziemlich lange. Ein Großteil des Internets steht hinter der Verdammung von Spielen als „Killerspiele“ und deren Verbot, und was weiß ich was die CDU noch für Ideen aus ihrem Hut gezaubert hat.

Doch dabei wird leider ein wirkliches Problem übersehen.
Diese sogenannten „Killerspiele“ sind nunmal das, was diese Bezeichnung sehr polemisch rüberbringt. Spiele wo der Hauptfokus darauf liegt Menschen zu erschießen.

Keine Frage, die CDU labert wie so oft ne Menge Scheiße daher. Aber ein grundsätzliches Problem haben sie erkannt, im Gegensatz zu ner Menge der Gegner dieser Hetzkampagne. Nämlich, dass diese Spiele gefährlich sind. Nicht für einen mündigen Erwachsenen, nicht für den Durchschnittsbürger. Aber für Kinder, für Jugendliche. Diese Spiele sind aus einem guten Grund ab 16, oder gar ab 18 Jahre, und unterschiedliche Entwicklung mal beiseite, aber diese Spiele gehören nicht in die Hände von 12 oder 13jährigen.

Immer strengere Gesetze helfen hier aber nicht weiter, sondern die Eltern müssen endlich ihren Arsch bewegen und sich informieren. Es ist nicht der richtige Weg diese Spiele immer mehr zu kriminalisieren und auch für Erwachsene zu verbieten, sondern man muss die Eltern zwingen (ja, zwingen!) ihren Arsch zu bewegen und sich etwas Medienkompetenz anzueignen.
Die CDU ist halt heute die Partei der faulen Erwachsenen. Alles einfach von oben per Holzhammergesetz verbieten, dann wird das schon.
Aber das löst nicht das Problem, genau wie bei der Kinderpornozensur verdeckt es das Problem nur.
Denn die Spiele werden weiterhin verfügbar sein, jeder der einen Internetzugang hat (das sind in Deutschland weit mehr als 80% der Haushalte) hat Zugang zu alle Spielen der Welt.

Man muss die Eltern dazu zwingen sich selbst damit zu beschäftigen was im Kinderzimmer vorgeht. Es kann nicht sein das man die Tür zumacht, sich selbst vor den Fernseher wirft und die 12jährigen Kinder mit dem Computer unbeaufsichtigt und unvorbereitet allein lässt.

Brutale Spiele, genauso wie Alkohol und Zigaretten haben eine hohe Anziehungskraft für Kinder und sie werden immer Möglichkeiten finden sie zu bekommen. Die Aufgabe der Eltern ist es, ähnlich wie bei Alkohol und Zigaretten, ihre Kinder über Gefahren aufzuklären und sie nicht vollkommen unvorbereitet reinstürzen lassen.
Oder vielleich ist Sex ein besseres Beispiel. Genauso wie man für eine sexuelle Aufklärung seiner Kinder sorgen sollte, sollte man auch für eine mediale Aufklärung seiner Kinder sorgen.

Wenn Eltern selbst Erfahrung mit derartigen Spielen haben, dann können sie auch viel besser einschätzen was für eine Anziehungskraft diese auf ihre Kinder haben, welche Spiele für ihre Kinder angemessen sind und auch (und das ist besonders wichtig) mit ihren Kindern über das (virtuell) erlebte sprechen. Kinder sind nicht dumm, aber sie sind unerfahren. Ich bin mir sicher das mit einer entsprechenden Begleitung auch ein 13jähriger mit einem Spiel wie Half Life 2 klar kommen könnte. Aber man kann ihn nicht allein vor den Computer setzen und dann davon ausgehen das das keine Auswirkungen auf ihn hat.

Daher, für eine vernünftigere Debatte der Killerspielthematik, und zwar auf beiden seiten. Weder ist Hetze und ein Verbot gut, noch das verschließen der Augen vor den tatsächlich vorhandenen Problemen.

Es bringt nichts immer härtere Gesetze zu erlassen, wir müssen unsere Eltern dazu zwingen sich mit dem Thema auseinander zu setzen und selbst etwas Medienkompetenz zu erlangen. Ich bin mir sicher das dann auch niemand nach einem Verbot schreien würde.

Also setzt eure Eltern vor den Computer, schaltet ein Spiel und erzieht sie.

Ich bin ab jetzt auch Patriot!

Mai 25, 2009

Wer eine meiner vielen Diskussionen zum Thema Nationalstolz und Patriotismus mitgelesen hat, der weiß wohl ungefähr um meine Einstellung zu dem Thema. Ich hatte auch im April etwas relativ Langes dazu geschrieben, unter dem Titel “Schämt euch für die Nazis!”, wo es darum ging, dass man, wenn man Stolz ist auf die Errungenschaften Deutschlands in der Vergangenheit, sich auch für die Verbrechen schämen muss. Der ist aber leider bei dem großen blogcrash gestorben, weswegen ich ihn jetzt nicht verlinken kann.

Aber dafür kommt ja jetzt etwas Neues.

Also gut… Ich bin jetzt Patriot. Und zwar Verfassungspatriot, zumindest in eingeschränkter Form.

Ich sehe keinen Grund dabei, mich mit Menschen, die innerhalb einer beliebigen Grenze leben, mehr zu identifizieren, als mit Menschen, die außerhalb dieser Grenze leben. Allerdings identifiziere ich mich auch nicht mit allen Menschen gleich, ist ja klar.

Trotzdem mache ich dies nicht, wie es bei “normalen” Patrioten und Nationalisten der Fall ist, an der Abstammung fest, sondern in erster Linie an den Werten, die diese Menschen vertreten. Ich fühle mich mit Karl Marx (ohja xD) wesentlich mehr Verbunden als mit Kurt Schuschnigg, obwohl der erste Deutscher war und der zweite Österreicher.

Ich bin stolz auf die Errungenschaften, die man im Namen der Demokratie und der Menschenrechte erbracht hat, bin stolz auf die Menschen, die diese Werte Zeit ihres Lebens verteidigt haben. Wer das gleiche Wertegrundgerüst vertritt wie ich, mit dem fühle ich mich viel mehr verbunden als mit jemandem, der innerhalb der gleichen Grenzen geboren wurde.

Das ist eine Form des Patriotismus´, der ich mich verbunden fühle, während ich mit Nationalstolz sowohl auf einer subjektiven Ebene (ich empfinde dieses Gefühl nicht) als auch auf einer kognitiven Ebene (ich kann es auch nicht verstehen) nichts anfangen kann.

FPÖ: Gegen einen EU Beitritt Israels!

Mai 22, 2009

Das fordert die FPÖ jetzt in einigen prominent platzierten Inseraten in der Kronenzeitung. Wer etwas über diese antisemitisch angehauchte Zeitung erfahren will, hier habe ich relativ breit etwas darüber geschrieben.

Naja, es ist ja nichts Neues, dass die FPÖ gerne mit Antisemitismus spielt, aber dieses Plakat ist doch eine neuerliche Spitze, wird aber traurigerweise beim durchschnittlichen Kronenzeitungsleser ausgesprochen gut ankommen.

Aber noch eine weitere Spitze hat man sich im EU-Wahlkampf erlaubt. Ganz Wien wurde jetzt mit der Parole “Abendland in Christenhand” zugekleistert und Strache demonstriert momentan mit Vorliebe mit einem Kreuz in der Hand gegen Moslems.

Etwas, wogegen sich jetzt zum Glück ein breiter Widerstand bildet. Anfangs protestierte der ökumenische Kirchenrat (und damit Vertreter aller Christen Österreichs) offiziell gegen diesen Missbrauch des Christentums, jetzt wagen sich nach und nach immer mehr hochrangige Geistliche heraus und protestieren gegen den “Schutz” durch die FPÖ, zuletzt auch Kardinal Schönborn, seineszeichens höchster katholischer geistlicher Österreichs.

Aber auch aus der Politik hört man starke Kritik sowohl Bundespräsident Fischer als auch Bundeskanzler Faymann sprechen von einer nicht zulässigen Radikalisierung des Wahlkampfes.

Aber auch abseits der FPÖ scheint sich der EU-Wahlkampf zunehmend zu radikalisieren. In Tschechien fordert eine Partei in einem Wahlwerbespot in einem öffentlich-rechtlichen Sender offen die “Endlösung der Zigeunerfrage”

Und das schlimme ist, in Zeiten der Wirtschaftskrise springen immer mehr Leute auf derartige Hetze an.

Die Nazikeule-Keule oder auch: Wieso sind Rechte so weinerlich?

Mai 20, 2009

Ja, provokante Titel sind etwas Feines; da kann die Bild noch mal was von mir lernen.
Aber eines hab ich aus dem letzten Artikel gelernt: ich werd hier nicht mehr Will Smith beschimpfen, denn dann werd ich von allen nur dazu kritisiert und niemand diskutiert mit mir.

Na gut, zum Thema. Nazikeule… ich denke jeder weiß, was das ist oder was damit gemeint ist… Manch ein Kiddy versucht, sobald es in die Ecke diskutiert wird, mit einem weiten Ausholen seiner Nazikeule einen Befreiungsschlag, und bringt jede Meinung, die ihm nicht passt, in Verbindung mit dem Nationalsozialismus.
Da diese Verbindung in den meisten Fällen einfach nur extrem weit hergeholt und dumm ist, wird diese Praktik abwertend als Nazikeule bezeichnet.
Doch in letzter Zeit wird die Nazikeule in genau die entgegengesetzte Richtung geschwungen.
Von diversen Rechten hört man andauernd während Diskussionen – speziell im Internet – sie würden andauernd mit Nazis in Verbindung gebracht werden, jeder würde Nationalstolz gleich mit Nationalsozialismus assoziieren und wenn man einmal etwas Böses über einen Ausländer sagt, halten einen gleich alle für einen Rassisten.
Dabei sieht man eindeutig (sofern man den ganzen Thread gelesen hat), dass niemand eine dieser Verbindungen hergestellt hatte.
Man versucht sich hier zwanghaft als Opfer hoch zu stilisieren, das von dem ach so linken Deutschland unterdrückt und seiner Meinungsfreiheit beraubt würde.
Überhaupt ist der dem rechten Spektrum immanente Opferkult in den letzten zwei Jahren regelrecht ausgeufert, oder vielleicht fällt es mir erst jetzt so wirklich auf.
Andauernd hört man wie in Deutschland alles Rechte verpönt wäre, man sowieso keine Meinung gegen Ausländer, Israel oder irgendwelche Linke äußern dürfte, und überhaupt die Politik ja ach so links wäre.
Wenn man sich mal die Ergebnisse der Bundestagswahlen ansieht, merkt man doch sehr deutlich, dass in einem überwiegenden Teil der Zeit eine Mehrheit rechts der Mitte existierte.
Der Begriff der Nazikeule wird so meistens in eine Diskussion hineingebracht, bevor überhaupt jemand einen Vergleich mit dem Nationalsozialismus gemacht hatte.
Ähnlich ist es ja mit Godwins Law… Sobald man in einem Internetforum bei einer Diskussion einen auch nur irgendwie gearteten Nazivergleich bringt, auch wenn er absolut berechtigt ist, kommt sofort ein Kiddy daher und schreit “GODWINS LAW!!!! Du hast die Diskussion verloren!!!” oder ähnliches.
Dadurch werden diese beiden rhetorischen Floskeln zu genau dem, was sie eigentlich verhindern sollten, nämlich zu dummen Totschlagargumenten.

So dieses Mal wieder etwas kürzer, damit sich nicht alle aufregen.